Der erste Besuch beim Kinderzahnarzt

Für Ihr Kind steht der erste Besuch beim Zahnarzt an – ein großes Ereignis. In unserer Kinderzahnarztpraxis in Siegen lernt Ihr Kind zunächst einmal das Team und die Praxis kennen. Wir wollen den Aufenthalt bei uns immer wieder zu einem positiven Erlebnis machen, damit eine Zahnarztangst gar nicht erst aufkommt. In fröhlicher und entspannter Atmosphäre kann Ihr Kind in der neuen Umgebung Vertrauen fassen. Damit der kleine Patient nicht überfordert wird, erfolgt beim ersten Kontakt keine Behandlung, sondern ausschließlich die Erhebung des zahnärztlichen Befundes, eine ausführliche Beratung und die individuelle Planung des Behandlungskonzeptes. Wir bei MILCHZAHN & CO nehmen uns besonders viel Zeit für das Erstgespräch, um alle wichtigen Aspekte mit Ihnen zu besprechen.

Das sollten Sie mitbringen

Damit die Zahnärztin gut vorbereitet für die Behandlung Ihres Sprösslings ist, möchten wir Sie bitten, beim Erstbesuch einen Fragebogen auszufüllen. Sie können den sogenannten Anamnesebogen auch schon vorab ganz in Ruhe zuhause ausfüllen: Laden Sie ihn einfach hier herunter und drucken Sie ihn aus. Falls vorhanden, bringen Sie uns bitte die Überweisungsunterlagen vom Kinderarzt oder Kieferorthopäden mit und eventuell bereits vorhandene Röntgenaufnahmen. Wenn Ihr Kind regelmäßig Arzneimittel einnimmt, erstellen Sie uns bitte eine Medikamentenliste. Gibt es bereits einen Allergiepass, bringen Sie auch diesen mit. Besonders wichtig ist bei bestehenden Herzerkrankungen oder -fehlern die Vorlage des Herzpasses.

Vorbereitung auf den Besuch beim Zahnarzt

Schon zu Hause können Sie den Zahnarztbesuch vorbereiten und Ihrem Kind helfen eine positive Grundeinstellung zu entwickeln. Mit dem Mund kann man so viel machen – lachen, sprechen, pfeifen, küssen, essen. Machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass im Mund Zähne sind und es ganz normal ist, sich mit diesem Bereich zu beschäftigen. Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Kind am Tag des Zahnarztbesuchs entspannt und ausgeruht sind. Vermeiden Sie negative Formulierungen wie „du brauchst keine Angst zu haben, es tut bestimmt nicht weh“. Falls Ihr Kind fragt, ob eine Zahnbehandlung weh tut, ist es geschickter zu antworten, dass wir uns die Zähne erst einmal nur anschauen.

Ein Geschenk zur Belohnung?

Versprechen Sie Ihrem Kind bitte kein Belohnungsgeschenk. Der Stress beim Zahnarzt ist schon groß genug. Wenn Ihr Kind sich noch etwas verdienen muss, gerät es nur zusätzlich unter Druck. Außerdem entsteht bei Ihrem Kind der Eindruck, es muss etwas außergewöhnlich Schwieriges tun. Der Zahnarztbesuch sollte aber etwas Normales sein. Wir belohnen Ihr Kind nach der Behandlung mit kleinen Geschenken.

Loben und Schimpfen

Lob stärkt das Selbstvertrauen und macht Ihr Kind mutiger. Schimpfen dagegen macht es klein. Loben Sie also Ihr Kind für Dinge, die es gut gemacht hat, selbst wenn dies nur Kleinigkeiten waren. Während der Behandlung werden wir Ihr Kind auch intensiv loben, um ihm ein positives und stolzes Gefühl zu geben. So bleibt der Besuch beim Kinderzahnarzt in guter Erinnerung.

Dürfen Geschwister dabei sein?

Ihr Kind sollte bei seinen ersten Zahnarztbesuchen im Mittelpunkt stehen. Es benötigt unsere volle Aufmerksamkeit, damit wir ihm den Aufenthalt so positiv wie möglich gestalten können. Geschwisterkinder sind in unserer Praxis zwar herzlich willkommen, sollten bei Behandlungsterminen aber nur mitgebracht werden, wenn sie sich schon selbst beschäftigen können. Ist dies nicht der Fall, bringen Sie bitte eine Begleitperson mit, die sich um das Geschwisterkind kümmern kann. Andernfalls besprechen Sie mit Ihrem Kind, dass es allein ins Behandlungszimmer kommt, während Sie mit dem Geschwisterkind im Wartezimmer bleiben.

Anwesenheit im Behandlungszimmer

Eltern und Erziehungsberechtigte dürfen im Behandlungszimmer jederzeit anwesend sein. Wir möchten Sie aber bitten, bei Fragen, die wir an das Kind richten, im Hintergrund zu bleiben und der Zahnärztin beziehungsweise ihren Assistentinnen die Führung zu überlassen. Ist Ihr Kind zu sehr auf Sie fixiert, empfehlen wir, Ihr Kind zu motivieren, allein ins Behandlungszimmer zu gehen. So konzentriert es sich ganz auf uns und wir können leichter eine Vertrauensebene aufbauen. In jedem Fall sollten Sie beim Erstgespräch und bei wichtigen Informationen zur Behandlung anwesend sein. Damit eine positive Atmosphäre erhalten bleibt, besprechen Sie kritische Themen bitte nur, wenn Ihr Kind nicht im Raum ist.